Schriftgestützte standardisierte Verfahren dienen der strukturierten Erfassung von Angaben innerhalb eines definierten Untersuchungs- und Beobachtungsrahmens. Dabei werden Inhalte auf Grundlage eines vorgegebenen Frage- und Antwortschemas selbstständig erfasst und anschließend in standardisierter Form ausgewertet.
Die schriftgestützte Erfassung zählt zu den etablierten Verfahren standardisierter Datenerhebung und eignet sich insbesondere zur systematischen Aufbereitung vergleichbarer Angaben innerhalb eines methodisch definierten Analysemodells.
Ein schriftgestütztes Verfahren kann insbesondere dort sinnvoll sein, wo strukturierte Angaben in nachvollziehbarer und einheitlicher Form erfasst und ausgewertet werden sollen.
Durch die eigenständige Bearbeitung eines standardisierten Erhebungsinstruments können Angaben in ruhiger und nachvollziehbarer Form dokumentiert werden. Dies ermöglicht eine strukturierte Aufbereitung auch bei umfangreicheren oder erklärungsbedürftigen Themenfeldern.
Ein wesentliches Merkmal dieses Verfahrens ist die standardisierte, nicht gesprächsgebundene Erfassung. Dadurch eignet sich die Methode insbesondere für Konstellationen, in denen eine distanzierte, formalisierte und möglichst unbeeinflusste Angabenerfassung im Vordergrund steht.
Schriftgestützte standardisierte Verfahren dienen innerhalb eines Analysemodells insbesondere der:
Die Auswertung erfolgt nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit weiteren Strukturierungs-, Verdichtungs- und Einordnungsschritten.
Zu den methodisch relevanten Eigenschaften schriftgestützter Verfahren gehören insbesondere:
Das schriftgestützte Verfahren stellt kein extern beauftragbares Leistungsangebot dar. Es dient ausschließlich der methodisch strukturierten Erfassung und Auswertung von Angaben innerhalb des institutseigenen Studien- und Analysemodells.