Social Listening bezeichnet die strukturierte Erfassung, Auswertung und Einordnung öffentlich zugänglicher digitaler Kommunikationsinhalte innerhalb eines definierten Beobachtungsrahmens.
Im Unterschied zu einer rein reaktiven Erfassung einzelner Inhalte liegt der Fokus auf der systematischen Analyse wiederkehrender Muster, Themen und Zusammenhänge in digitalen Kommunikationsräumen.
Das Deutsche Marktforschungsinstitut nutzt Social Listening als Bestandteil eines standardisierten Analysemodells zur Einordnung öffentlich sichtbarer Wahrnehmungs- und Kommunikationsstrukturen.
Im Rahmen des Social Listening werden Inhalte aus öffentlich zugänglichen digitalen Quellen erfasst, strukturiert aufbereitet und anhand definierter Kriterien ausgewertet.
Hierzu können insbesondere gehören:
Die Auswertung erfolgt nicht isoliert, sondern im Kontext eines übergeordneten Analyse- und Einordnungsmodells.
Die Analyse kann unter anderem folgende Aspekte umfassen:
Tonalitätsbezogene Einordnung
Erfassung der qualitativen Richtung von Aussagen (positiv, neutral, negativ)
Thematische Klassifikation
Strukturierung von Inhalten nach Themenfeldern und Kontexten
Muster- und Trendanalyse
Identifikation wiederkehrender Themen, Entwicklungen und Veränderungen
Resonanzanalyse
Einordnung der Häufigkeit und Sichtbarkeit bestimmter Inhalte innerhalb eines Kommunikationsumfelds
Kontextuelle Einordnung
Berücksichtigung von Zusammenhängen, Ereignissen und Diskursverläufen
Diese Analysefelder ermöglichen eine differenzierte Betrachtung digitaler Kommunikationsstrukturen.
Die erfassten Inhalte werden im Anschluss strukturiert zusammengeführt und in eine einheitliche analytische Form überführt.
Ziel ist es, komplexe Kommunikationsprozesse nicht punktuell, sondern verdichtet und vergleichbar innerhalb eines definierten Beobachtungsrahmens darzustellen.
Die Ergebnisse fließen – soweit vorgesehen – in übergeordnete Analyse- und Indexmodelle ein.
Die Auswertung erfolgt mithilfe spezialisierter Analyseverfahren zur Verarbeitung großer Datenmengen.
Hierzu können insbesondere gehören:
Diese Verfahren dienen der strukturierten und skalierbaren Auswertung öffentlich zugänglicher Inhalte.
Social Listening ist Bestandteil eines standardisierten Analysemodells und dient der systematischen Einordnung öffentlich sichtbarer Kommunikations- und Wahrnehmungsmuster.
Die Anwendung erfolgt unabhängig, standardisiert und ohne Bezug zu individuellen Maßnahmen, konkreten Kommunikationsstrategien oder wirtschaftlicher Zielverfolgung.
Social Listening stellt kein extern beauftragbares Leistungsangebot dar. Es dient ausschließlich der methodisch strukturierten Beobachtung und Einordnung öffentlich zugänglicher Kommunikationsinhalte im Rahmen des institutseigenen Studien- und Analysemodells.
Unsere Analysen und Branchenindizes ermöglichen eine strukturierte Einordnung von Markt-, Wettbewerbs- und Serviceentwicklungen.
Die dargestellten Auswertungen bilden branchenbezogene Entwicklungen ab und können als Grundlage für eine eigenständige Bewertung von Marktveränderungen dienen.